Hilf uns, dir zu vertrau’n

Während der letzten Monate war es hier auf meinem Blog sehr ruhig. Dies lag vor allem daran, dass ich während des letzten Jahres ein Buch schreiben durfte, welches bald erscheinen wird. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Aber nicht nur auf meinem Blog war es ruhig, mittlerweile ist es auch auf unseren Straßen und im ganzen öffentlichen Leben so seltsam ruhig geworden! Unser aller Leben hat sich durch Covid-19 sehr verändert und ich weiß nicht, wie es euch damit geht. Ich sehne mich nach Normalität und frage mich gleichzeitig, wie die neue Normalität nach Corona aussehen wird.

Wie viele Menschen werden fehlen, weil sie Covid-19 nicht überlebt haben? Wie viele werden zu lange unter sozialer Isolation gelitten haben oder noch weiterhin leiden? Werden noch alle Läden und Restaurants, in die ich vor Corona gern gegangen bin, da sein? Wie viele Existenzen werden durch die wirtschaftlichen Folgen zerstört sein?

All diese Fragen bereiten mir Sorgen und manchmal machen sie mir auch  richtig Angst. Ich finde keine Antworten.

Wohin mit all den Fragen?

Gleichzeitig glaube ich aber, dass es einen Ort gibt, an dem ich meine Angst und Sorgen ablegen darf. An dem ich innerlich Ruhe und Frieden finden kann, selbst wenn um mich herum Chaos herrscht. Es gibt einen Zufluchtsort inmitten aller Unsicherheiten und dieser Ort ist eigentlich eine Person: Jesus. Er verspricht mir nicht, all meine Fragen zu beantworten. Was er mir und uns aber verspricht, ist seine Gegenwart. Er hat uns nicht allein gelassen und wird es auch künftig nicht tun: „Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt“ (Matthäus 28,20)

Inmitten all unserer Unsicherheiten und Ängste können wir bei Jesus Frieden finden: „Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt. Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten: Ich habe die Welt besiegt.“ (Johannes 16,33)

Hilf uns, dir zu vertrau’n

Jonathan und ich haben in der letzten Woche hierzu ein Lied geschrieben, das ich gern mit euch teilen möchte. Während ich die Kinder gehütet habe, hat er seine Gitarre genommen und das Lied aufgenommen. Ganz simpel und mit nur einem einzigen Versuch, weil die Nachbarin im Stockwerk darüber gerade ihr Kind ins Bett bringen wollte. Ihr findet unser Lied gleich hier oder über diesen Link bei YouTube.

Hilf uns, dir zu vertrau’n

Vers 1
Wenn alles wankt, die Furcht uns lähmt,
uns auf so viele Fragen noch die Antwort fehlt.
Dann sagst du uns: „Habt keine Angst!
Ich bin bei euch, auch wenn ihr nicht den Ausweg seht.“

Chorus
Auch in Zeiten der Angst und der Furcht und der Not
wollen wir dir vertrauen, denn du bist immer gut.
Dein Versprechen, es gilt: Du lässt uns nie allein.
Echten Frieden schenkst du, Jesus, dem, der dich sucht.

Vers 2
Wenn wir uns oft auch hilflos fühl’n,
die leeren Hände kraftlos und gebunden sind.
Dann sagst du uns: „Ich hab gesiegt!
Seid ihr auch schwach, ist meine Kraft doch stark in euch.“

Bridge
Hilf uns, dir zu vertrau’n! Auch wenn wir dich nicht sehn.
Hilf uns, dir zu vertrau’n! Wenn wir nicht alles versteh’n.

 

Ich wünsche uns allen viel Hoffnung und Frieden in diesen verrückten Zeiten und das feste Vertrauen, dass wir in all dem nicht allein sind. Bleibt behütet!

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