5 Tipps für weniger Stress im Alltag

Der Alltag mit Kindern

In der Weihnachtszeit häufen sich Termine und Verpflichtungen. Hierdurch fühle ich mich besonders in den letzten Wochen des Jahres oft gestresst. Um dem entgegenzuwirken, habe ich hier einige Ideen für weniger Stress im Alltag mit Kindern gesammelt. Meine Tipps richten sich demnach vorrangig an Eltern, sie könnten in etwas abgewandelter Form aber auch für Nicht-Eltern hilfreich sein.

1. Zeit einplanen

Stress entsteht bei uns zu Hause, wenn wir uns beeilen müssen, weil ich spät dran bin. Natürlich haben die Kinder genau in solchen Momenten wenig Lust, sich anzuziehen und loszugehen. Wenn ich jedoch ausreichend Zeit einplane, lässt uns dieser zeitliche Puffer meist pünktlich und vor allem entspannt bei unserem Termin erscheinen.

2. Weniger ist mehr

An manchen Tagen hatten die Kinder und ich zwei oder mehr Termine, wodurch wir oft von einem zum nächsten eilten. Das verursacht Stress und verhindert, dass wir jede einzelne Verabredung richtig genießen können. Wenn möglich, richte ich es daher so ein, dass wir maximal zwei Termine am Tag haben. Weniger ist mehr.

3. Unnötige Stresssituationen vermeiden

Jeder weiß wohl am besten, was bei ihm persönlich Stress verursacht. Bei mir sind es Besuche in exquisiten Restaurants oder Cafés mit zerbrechlichen Dekoelementen, denn meine zwei quirligen Kleinkinder erkunden schon nach wenigen Minuten neugierig jeden noch so kleinsten Winkel des Raumes. Sie untersuchen einfach alles. Weil ich das weiß, erspare ich mir häufig diesen unnötigen Stress: Ich schlage meiner Freundin einfach vor, dass wir uns stattdessen lieber bei uns zu Hause oder draußen treffen können.

4. Ab nach draußen!

In der Natur unterwegs zu sein, entspannt uns immer sehr. Spaziergänge durch den ruhigen Wald oder von einer großen Pfütze zur nächsten entschleunigen uns jedes Mal. Aber selbst ein Spielplatzbesuch tut dies in der Regel. Deshalb heißt es bei uns mindestens einmal am Tag: Ab nach draußen! Bei schlechtem Wetter freuen wir uns anschließend umso mehr über unser gemütliches Zuhause und eine warme Milch.

5. Spielzeug dosieren

Ich habe das Gefühl, dass zu viel Spielzeug unsere Kinder überfordert: Manchmal ist die Auswahl so groß, dass sie nicht wissen, womit sie spielen sollen. Daher habe ich immer viele Spielsachen wegsortiert und tausche sie von Zeit zu Zeit aus. Die Kinder finden ihr „neues“ Spielzeug meist total spannend und beginnen sofort mit dem Spielen. Dies ist besonders praktisch, wenn ich mal eine ruhige Minute brauche, weil ich beispielsweise ein Telefonat führen muss.

Als nächste Stufe hierzu möchte ich gerne Boxen mit thematisch sortiertem Spielzeug anlegen, z. B. Tierfiguren, Puzzles, Duplo, Fahrzeuge, Zubehör zur Kinderküche. Jede Woche sollen die Kinder dann eine Box zum Spielen bekommen, das ganze restliche Spielzeug ist erstmal weg. Nach dieser Woche verschwindet die erste Box wieder und wird durch eine neue ersetzt. Bücher sollen den Kindern immer zur Verfügung stehen, ich möchte sie thematisch passend in die Boxen sortieren.

Ich freue mich, wenn etwas Hilfreiches für dich dabei ist. Weitere Tipps folgen in Kürze.

 

6 Antworten auf „5 Tipps für weniger Stress im Alltag“

  1. Liebe Natalie, das sind wirklich gute Tipps… Vor Weihnachten bin ich immer damit beschäftigt, die Kinderzimmer zu leeren – in weiser Vorraussicht 🙂 Aber auch sonst bin ich dafür, Spielzeug zu reduzieren und gut auszuwählen. Dazu schreibe ich diesen Winter noch genauer… „Ab nach draußen“ ist bei uns auch ein absolutes Muß. Egal, wie das Wetter ist! Irgendwo las ich mal einen Tipp, der „Sandwichtag“ hieß… Wenn ich weiß, dass ich an einem Tag besonders viel Stress/ mehrere Termine habe, dann versuche ich bewusst, den nächsten Tag freizuhalten. Am besten gleich im Terminkalender hervorherben 🙂 Das fand ich gut… Liebe Grüße und gesegnete Zeit, Martha

    1. Liebe Martha,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Dann machen wir es mit dem Spielzeug ja ähnlich. 🙂 Ich bin immer wieder erstaunt, wie sich so viel davon ansammeln kann! Viel Erfolg beim Aussortieren! Ich bin gespannt, dann bald deinen Blogpost hierzu zu lesen! Den Tipp mit dem Sandwichtag finde ich sehr gut! Danke! 🙂
      Liebe Grüße und eine gesegnete Weihnachtszeit mit deinen Lieben, Natalie

    2. Sandwichtage klingen gut! Wir versuchen auch oft an den Wochenenden einen Tag „nur unter uns“ zu haben und eben nur am anderen Verabredungen. Das tut uns gut. Überhaupt ist das auch sehr stressvermeidend, wenn man sich zwischendurch auf die eigene Familie zurückzieht. Das klingt jetzt vielleicht sehr ungesellig. 😉 Aber für uns alle ist Besuchen eine große Freude UND eben auch eine kleine Anstrengung. Pausenzeiten zuhause bringen – auch in die Advents- und Weihnachtszeit – die nötige Ruhe.

      1. Ja, da stimme ich dir zu, Nadine: Wir lieben ebenfalls viele Unternehmungen mit Freunden und Familie am Wochenende, aber gleichzeitig kann es schnell viel werden. Nach einem vollen Wochenende ist der Montag dann bei uns oft sehr … durchwachsen. Daher versuche ich, wenn möglich, regelmäßig ruhige Montage einzurichten.
        Die Idee mit dem einen Tag des Wochenendes nur für euch als Familie finde ich gut! Ich glaube allerdings, für uns wäre das schwer zu realisieren 🙂 Aber super, wenn es bei euch klappt und für das nötige Erholen zwischendurch sorgt. Liebe Grüße und danke für deinen hilfreichen Kommentar!

  2. So gut:) Beim Thema Spielzeug merke ich bei Mattis auch sehr schnell, der inzwischen nächste Woche schon 3 Monate alt wird, dass dieses viele Spielzeug nur überfordert und unnötig stresst..hier noch ein Ball da noch was zum knistern,Mobilès und Spieleuhr (haben wir beides noch nicht in benutzung)etc…Die Babyindustrie müllt die Kinder regelrecht zu ..
    Ich finde es sehr schön die Tipps zu lesen:)

    1. Hallo liebe Leonie,
      wie schön, von dir zu lesen! 🙂 Wow, Mattis ist schon fast 3 Monate alt! Toll! Stimmt, selbst bei den Kleinen geht es schon mit dem vielen Spielzeug los. Irgendwann braucht man dann Kisten auf dem Schrank und im Keller… 😉
      Ich freue mich, wenn du hier etwas Hilfreiches für dich und euch mitnehmen kannst und wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest! 🙂 Liebe Grüße, Natalie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.